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Schalldämmung im Aufnahmeraum

Der Betriebstechniker am Februar 23, 2009 – 8:07 pm1 Kommentar

Die Schalldämmung in einem Aufnahmeraum ist zwingend notwendig, um eine qualitativ hochwertige Aufnahme zu erhalten und ebenfalls das Mischen und Arrangieren der Aufnahme erheblich zu erleichtern. Je besser die Schalldämmung ist, desto besser wird auch die Aufnahme.

Ein Aufnahmeraum lässt sich unter zwei verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Zum einen unter raum- und zum anderen unter bauakustischen Gesichtspunkten. Bauakustische Probleme sind zum Beispiel Außengeräusche oder Geräusche einer Klimaanlage – also Saalgeräusche, die unbedingt gedämmt werden müssen. Unter Raumakustischen Gesichtspunkten versteht man zum Beispiel die Nachhallzeit und deren Frequenzgang oder den Hallradius.

Aufgrund dieser vielen unterschiedlichen Faktoren die eine Aufname negativ beeinflussen können, werden hohe Anforderungen an die Aufnahmeräume gestellt. Das so genannte “Raumgeräusch” soll in Aufnahmeräumen unter dem Geräuschpegel geräuscharmer Mokrofone liegen. Diese Anforderungen werden mittlerweile allgemein auf alle Aufnahmestudios angewendet. Für den Aufnahmebereich tiefer Frequenzen sind diese Anforderungen an die Raumruhe jedoch deutlich zu hoch, weshalb hier das Raumgeräusch nur noch 5dB unterhalb der Hörschwelle bleiben sollte.

Eine Vereinung von Regie- und Aufnahmeraum ist nur dann ratsam, wenn auf die Aufnahme entweder akustischer Instrumente oder von Gesang verzichtet wird oder eine so genannte “Raum in Raum Lösung” besteht. Ratsam wäre außerdem den Aufnahmeraum zu klimatisieren, um die durch die Dämmung entstehende Temperaturänderung wieder auszugleichen.

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