Strahldüsen
Strahldüsen, im englischen auch Jetpumpe genannt, sind vielfach einsetzbar. Besonders in der Industrie und in der Bootspflege werden sie oft genutzt.
Die Strahldüse erzeugt mit Hilfe einer Pumpe einen Flüssigkeitsstrahl, der mit festeren Stoffen verdichtet wird. Am gängisten und bekanntesten unter den Strahldüsen ist sicher die Sandstrahldüse. Bei dieser Art von Strahldüse wird Wasser Sand zugesetzt und mit hoher Geschwindigkeit durch eine feine Düse ausgeschieden. Durch den Druck und die Reibung entfaltet der Strahl eine hohe Reibewirkung, die so gut wie jeden Stoff reinigen kann.
Strahldüsen sind meist sehr einfach aufgebaut: Sie haben ein Behältnis (Mischkammer) für die angereicherte Flüssigkeit, eine Pumpe und einen Schlauch mit der daran sitzenden Düse. Neben Sand als Treibmedium kann ebenso Gas, Dampf oder Aerosol verwendet werden. Bei Dampf kommt es meist zu einer Kondensierung in der Mischkammer, die den Druck noch weiter erhöht. Bei sogenannten Dampfstrahlern sorgt der austretende Hitzestrahl aus Wasserdampf dafür, dass eine bestreffende Oberfläche gereinigt wird. Neben den eben genannten Stoffen ist aber prinzipiell auch jeder andere flüssige oder gasförmige Stoff denkbar.
Prinzipiell gilt, dass für Strahldüsen viele verschiedene Einsatzgebiete denkbar sind. Bei den oben beschriebenen Möglichkeiten, wie der Bootsbestrahlung kommt meist Sandstrahlung zum Einsatz. Mit dieser Methodik ist es im Trockendoch möglich, die Schiffschrauben von allerlei Ablagerungen und Dreck zu befreien. Auch die Ansaugstutzen der Schiffe für das Wasser lassen sich auf diesem Weg reinigen. Strahldüsen haben den Vorteil, dass sie relativ umweltverträglich sind. Bei der Bootsbestrahlung muss so etwa kein giftiger Reinigungsstoff zum Einsatz kommen.