Farbspritzgeräte – eine sinnvolle Sache…
Der Einsatz von Farbspritzgeräten ist vor allem da sinnvoll, wo großflächig gearbeitet wird. Die Zeitersparnis ist zum Beispiel beim Lackieren oder Lasieren von Sichtschutzelementen aus Holz oder ganzen Wandflächen enorm. Nebelarme Farbspritzgeräte sind in jedem Fall zu bevorzugen, da sich diese zum einen durch einen sehr niedrigen Materialverbrauch und eine bessere Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit auszeichnen. Das Tragen einer Atemschutzmaske empfiehlt sich jedoch in jedem Fall.
Es können sowohl Grundierungen, Wand- und Lackfarben als auch Lasuren verarbeitet werden. Lackfarben sind jedoch bei den meisten Geräten zu verdünnen. Neuere Farbspritzsysteme können auch für kleinere, feinere Arbeiten an unzugänglichen Stellen, wie am Geländer oder anderen filigranen Stücken, eingesetzt werden, da ihr Spritzstrahl sehr fein justierbar und der Materialverlust gering ist. Auf Bewegungsfreiheit sollte bei Arbeiten an Wand und Decke geachtet werden. Ein Gurt zur Befestigung des Gerätes am Körper ist hier unverzichtbar, um Leitern sicher begehen zu können. Die Größe des in der Regel am Gerät angeschraubten Bechers ist ebenfalls von Bedeutung, denn bei zeitraubenden Arbeiten kann der Arm wegen des hohen Gewichts von Gerät und Spritzmaterial schnell ermüden. Farbspritzgeräte mit externem Behälter sind dort besser geeignet. Auf eine gute Reinigungsmöglichkeit vor allem der feinen empfindlichen Düsen sollte ebenfalls geachtet werden, damit das Saubermachen nicht läng er dauert als der eigentliche Spritzvorgang und das Gerät auch beim nächsten Einsatz zuverlässige Ergebnisse liefert.
Nicht unerwähnt gelassen werden sollte der doch erhebliche Geräuschpegel, der beim Arbeiten mit Farbspritzgeräten entsteht. Das Tragen eines Gehörschutzes sollte daher überlegt werden.