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Druckluftzylinder

Der Betriebstechniker am Juni 3, 2009 – 9:54 pmKeine Kommentare

Druckluftzylinder sind pneumatische Bauteile. Sie werden in der Pneumatik als Arbeitsglieder bezeichnet. Druckluftzylinder wandeln die zugeführte Energie, in Form von Druckluft, in mechanische Energie um. Dabei können geradlinige oder auch rotierende Bewegungen erzeugt werden. Am meisten werden jedoch Zylinder mit einer geraden Kraftrichtung verwendet, da Rotationszylinder nur einen sehr beschränkten Arbeitsweg ausführen können.

Die Ansteuerung eines Druckluftzylinders erfolgt über ein Ventil. Man unterscheidet die Zylinder in einfachwirkende oder auch doppeltwirkende Zylinder. Einfachwirkende Druckluftzylinder können mit Hilfe von Druckluft nur in einer Richtung verfahren. Die Einfahrbewegung des Zylinders erfolgt hier entweder durch eine integrierte Feder oder durch eine äußere Kraft, die auf den Kolben des Zylinders wirkt. Doppeltwirkende Zylinder können in der Ausfahr- und der Einfahrbewegung angesteuert werden.

Druckluftzylinder können sehr große Kräfte übertragen. Die Größe der zu erzeugenden Kraft richtet sich nach dem anliegenden Betriebsdruck und der Querschnittsfläche des Zylinders. Die sehr schnelle Ausfahrgeschwindigkeit von pneumatischen Zylindern kann mittels einer Drossel reguliert werden. Die Länge und somit auch der Arbeitsweg eines Zylinders sollte einen Meter nicht überschreiten. Bei längeren Modellen kommt es in der Regel zu einem ungleichmäßigen Aus- und Einfahren des Zylinders, da die Druckluft sich auch weiterhin kompressioniert.

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