Home » Messtechnik

Drucksensoren – Drücke messen

Der Betriebstechniker am Juni 2, 2009 – 7:34 pmKeine Kommentare

Drucksensoren gehören zur Gruppe der Druckmessgeräte, welche die physikalische Größe “Druck” in eine identische Ausgangsgröße umwandelt. Diese entspricht in der Regel einer elektrischen Maßeinheit. Im einfachsten Fall ist die benutzte Technik ein Druckmikrofon, welches den Schallwechseldruck warnimmt. Der heutige Markt ist voll von verschiedenen Drucksensoren. Die Bekanntesten sind: Passivdrucksensoren, Absolutdrucksensore, Differenzdrucksensoren und Relativdrucksensoren. Von den Herstellern, die meist im englischsprachigen Raum ansässig sind, werden Absolutdrucksensoren mit “absolute” bezeichnet. Handelt es sich bei den Sensoren um Messsensoren zum relativen Atmosphärendruck spricht man von “gauge”.

Es empfielt sich bei Interesse zum Erwerb der entsprechenden Geräte entsprechend gut die englischen Bezeichnungen und Eigenarten der Systeme zu kennen. Insgesamt kann man über Drucksensoren sagen, dass sie grundsätzlich gasförmige und flüssige Medien, sowie Festkörpern und an kraftübertragenden Bauteilen eingesetzt werden können. Dank Halbleitertechnologie ist es heute auch möglich bestimmte Stoffe direkt auf den Messkörper aufzutragen. Eingesetzt wird hierbei meistens Zinkoxid und Aluminimunnitrid.

Drucksensoren benötigen darüber hinaus eine durchgehende Stromversorgung, die für die Aufbereitung des ankommenden Signals benötigt wird. Abschließend sollte beachtet werden, dass Drucksensoren empfindlich auf Überlastung reagieren. Wird ein Messbereich überschritten kann der Sensor leicht beschädigt werden. Dies hängt allerdings auch von der verwendeten Technologie ab. Wichtig ist für richtige Messungen auch, dass das Gerät an der richtigen Stelle verbaut wurde (lwd).

Kommentieren Sie diesen Artikel!

Sie müssen eingeloggt sein um Kommentare veröffentlichen zu können.